Legionellen sind Umweltkeime, die sich in warmem Wasser zwischen 25 °C und 50 °C vermehren. Besonders in stagnierendem Wasser (z. B. durch leerstehende Wohnungen) oder mangelhaft gedämmten Leitungen finden sie ideale Bedingungen. Atmen Bewohner feine Wassertropfen (Aerosole) z. B. beim Duschen ein, droht eine schwere Lungenentzündung (Legionärskrankheit).
Um dieses Risiko zu minimieren und den gesetzlichen Pflichten nach der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) gerecht zu werden, müssen Betreiber und Eigentümergemeinschaften konsequent handeln.

Achtung Verbrühungsgefahr: Während einer thermischen Desinfektion besteht durch das extrem heiße Wasser akute Verbrühungsgefahr. Diese Maßnahme darf nur durch geschulte Fachbetriebe koordiniert und angekündigt werden.
"Bei Legionellenbefall besteht eine gesetzliche Meldepflicht nach der Trinkwasserverordnung. Mieter müssen unverzüglich über die Messwerte und mögliche Einschränkungen informiert werden. Auch bei solchen Notfall-Infos müssen die Aushänge datenschutzkonform gestaltet sein – keine personenbezogenen Gesundheitsdaten im Treppenhaus."
Als Ihre Hausverwaltung unterstützen wir Sie mit unserem Know-how und vermitteln zertifizierte Fachfirmen, die sowohl die thermische Desinfektion als auch eventuell notwendige Umbauten sicher und rechtskonform für Sie ausführen.